Physical AI entwickelt sich von einzelnen Durchbrüchen hin zur Systemintegration unter realen Bedingungen. Damit Roboter sicher und zuverlässig arbeiten können, müssen KI-Modelle, Software, Rechenressourcen, Sensoren und Aktoren zusammenwirken. Die Branche benötigt außerdem eine klarere Möglichkeit, die Fähigkeiten dieser Systeme zu beschreiben.
Bei FMC³ Robotics betrachten wir diese Herausforderung aus der Perspektive industrieller Embodied AI und multimodaler Daten. Unsere Produkte zur Datenerfassung, darunter am Kopf getragene Geräte und Datenhandschuhe, können menschliche Demonstrationen und aufgabenbezogene Signale erfassen. Diese helfen dabei, reale Arbeitsabläufe mit den Anforderungen an die Fähigkeiten von Robotern zu verknüpfen.
Arm hat heute ein Robotics Capability Framework vorgestellt, das diesem Bedarf mit einer gemeinsamen, architekturunabhängigen Sprache zur Definition von Roboterfähigkeiten Rechnung tragen soll. Es verknüpft reale Anwendungsfälle mit dem Systemverhalten und den Systemanforderungen und lässt dabei Raum für unterschiedliche Hardware, Software, KI-Modelle und Einsatzarchitekturen. Die Stufen des Frameworks ermöglichen es, die Weiterentwicklung von Fähigkeiten zu diskutieren, ohne einen Roboter auf eine einzige Bezeichnung zu reduzieren. FMC³ freut sich, diese Initiative zu unterstützen und gemeinsam mit anderen führenden Unternehmen der Robotikbranche zur Weiterentwicklung des Frameworks beizutragen.
„Physical AI wird die nächste Generation intelligenter Roboter ermöglichen. Der Einsatz unter realen Bedingungen erfordert jedoch eine nahtlose Integration von Rechentechnik, KI, Software und Robotiksystemen. Ein Robotics Capability Framework schafft eine wichtige Grundlage, um diese Fähigkeiten miteinander zu verbinden und die Entwicklung integrierter Physical-AI-Systeme zu beschleunigen. Bei FMC³ Robotics entwickeln wir unsere AI-Brain-Plattform für reale industrielle Anwendungen. Sie ermöglicht es Robotern, mithilfe multimodaler Daten und fortschrittlicher KI-Technologien komplexe Aufgaben auszuführen. Gemeinsam mit Arm und unseren Ökosystempartnern freuen wir uns darauf, den Einsatz intelligenter Roboter in industriellen Umgebungen zu beschleunigen.“
- Dr. Joachim Fetzer, Präsident für Europa, FMC³ Robotics
Mit Blick auf die Zukunft prüft FMC³ Robotics weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Arm rund um die Zukunft von Physical AI, darunter Arm® Total Design for Physical AI. Dieses Ökosystem bringt Partner aus den Bereichen Software-Stacks, KI-Modelle, Sensoren, Rechenhardware, virtuelle Plattformen und digitale Zwillinge zusammen. Es soll eine frühere Entwicklung und Validierung unterstützen, Integrationsrisiken reduzieren und den Weg vom Machbarkeitsnachweis bis zum Einsatz beschleunigen.
„Menschliche Demonstrationen und reale Aufgabendaten können wertvolle Einblicke in die Fähigkeiten liefern, die Roboter entwickeln müssen. Die Expertise von FMC³ in der industriellen Robotik und bei multimodalen Daten wird uns dabei helfen, ein Robotics Capability Framework für die Branche zu gestalten. Wir freuen uns darauf, gemeinsam zu erkunden, wie wir im Rahmen von Arm Total Design for Physical AI auf dieser Arbeit aufbauen können.“
- Dermot O’Driscoll, Vice President für Go-to-Market im Bereich Physical AI, Arm
Physical AI wird nicht durch ein einzelnes Unternehmen oder eine einzelne Technologie skaliert werden. Dafür braucht es ein Ökosystem, das auf gemeinsamen Fähigkeiten, klaren Erwartungen und praxisorientierter Zusammenarbeit aufbaut. FMC³ Robotics freut sich darauf, mit Arm und der gesamten Robotik-Community zusammenzuarbeiten, um intelligente Robotik zuverlässig unter realen Bedingungen zum Einsatz zu bringen.

